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Vereinschronik Drucken E-Mail
Stand 01.05.2008

Der SRC Sportpark Hünxe (nachfolgend SRC) ist ein junger Verein. Entstanden aus einer Spielgemeinschaft im Jahre 1992, wurde am 20.02.1993 von sieben Gründungsmitgliedern beschlossen, hier in Hünxe einen Squashverein aus der Taufe zu heben. Als Gründungstag wurde der 03.03.1993 festgelegt. Die sportliche Gründung wurde am 06.03.1993 mit einem Freundschaftsspiel gegen den 1. Oberhausener SRC und anschließender Feier vollzogen.

In der kurzen Zeit des Bestehens haben sich die Turniere (Osterturnier, Hünxer Open und Junior Cup) im NRW-Squash etabliert und sind bei den Spielern/innen sehr beliebt. Auch der Squash Landesverband NW (SLV NW) kommt gerne zu den Turnieren nach Hünxe, um dort Schiedsrichterprüfungen (C- und B-Lizenz) oder Trainingslager des NRW-Jugendkaders durchzuführen, da alle Spielklassen von Hobbyklasse bis 1. Bundesliga vertreten sind. Zuletzt wurde das Osterturnier und die Hünxer Open als Wertungsturnier zur NRW-Rangliste für den SLV NW ausgetragen.

Auch der Ligaspielbetrieb verlief für den SRC erfolgreich. In der ersten Saison 1993/94 wurden gleich drei Herrenmannschaften für die Kreisklasse gemeldet. Erst in der Saison 1995/96 konnte zu den Herrenmannschaften erstmalig eine Damenmannschaft gemeldet werden. Im Jugendbereich konnte der SRC in der Saison 1996/97 erstmalig eine Kindermannschaft und in der Saison 1997/98 eine Jugendmannschaft melden.

Nach dem direkten Aufstieg der Herren in der Saison 1993/94 in die Bezirksklasse, schaffte sie im dritten Anlauf (Saison 1996/97) den direkten Aufstieg in die Landesliga. In der darauffolgenden Saison 1997/98 wurde der direkte Aufstieg in die Verbandliga vollzogen. In der Saison 1998/1999 konnten die Herren den dritten Aufstieg in Folge erzielt. Die erfolgreichste Saison seit dem bestehen des SRC wurde mit den Aufstiegen der 2. Herren (in die Landesliga) und der 3. Herren (in die 1. Bezirksklasse) abgerundet. In der Saison 1999/2000 mußte man den erste Abstieg einer Herrenmannschaft des SRC hinnehmen. Die 3. Herren konnte den Abstieg nach einer miserablen Saison in der Relegation nicht verhindern. In der Saison 2000/01 konnten nur die Herren Akzente setzten. Sie führten bis zum letzten Spieltag und dem allerletzten Spiel der Saison die Tabelle an. Eigentlich eine klare Sache, aber Jörg Lorberg verlor überraschend 0:3 und der Meistertitel war weg. In der Relegation konnte man sich dann auch nicht durchsetzten. Im zweiten Anlauf (Saison 2001/02) schaffte man dann ohne Punktverlust den direkten Aufstieg in die Regionalliga. Nach zwei Anläufen machten die Herren in der Saison 2003/04 den Aufstieg in die 2. Bundesliga-Nord perfekt. In der Saison 2006/07 dann der bislang größte Erfolg der 1. Herren mit dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Bundesliga-Nord. Dies wurde in der Saison 2007/08 mit der Titelverteidigung dann noch einmal getopt. Für der folgenden Saison spielt der SRC nun in der höchsten Spielklasse in Deutschland, in der 1. Bundesliga. Auch die 2. Herren holte sich den Meistertitel in der Saison 2007/08 und schaffte damit den Aufstieg in die Verbandsliga.

Mit der Bundesliga kamen auch die TOP-Spieler der Welt nach Hünxe. Erster TOP-Spieler war der Engländer Adrian Grant (PSA, Nr. 13), der in der Saison 2006/07 erstmals für den SRC in den Court ging. Zweiter TOP-Spieler war der Niederländer Dylan Bennett (PSA, Nr. 47). Zu den TOP-Spielern wurde auch der niederländische TOP-Trainer Roel Tolner in der Saison 2007/08 verpflichtet.

Die in der Saison 1995/96 zum erstenmal gemeldeten Damen belegten den 7. Platz in der Landesliga. Nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft und dem erfolgreichen Bestehen der Aufstiegsrunde, schaffte sie in der Saison 1996/97 den Sprung in die Verbandsliga. Nach der Saison 1999/2000 stand der erste direkte Abstieg einer Mannschaft des SRC fest. In der Saison 2000/01 konnten keine Damen gemeldet werden. Mit der Saison 2001/02 wurde mit dem Bocholter TSC eine Spielgemeinschaft gegründet, die dann den direkten Aufstieg in die Regionalliga schaffte. Durch das Verletzungspech von Britta Schwung mußte man in der Saison 2003/03 auf die Nr. 1 im Team verzichten, der nicht mehr kompensiert werden konnte. Der zweite Abstieg der Damen war somit perfekt. In der folgenden Saison 2003/04 schafften die Damen den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga und holten in der darauf folgenden Saison 2004/05 sogar die Vizemeisterschaft in der Regionalliga. Nach zwei mäßigen Jahren konnte man in der Saison 2007/08 mit der Meisterschaft in der Regionalliga den größten Erfolg verzeichnen. Für die Saison 2008/09 spielen auch die Damen in der höchsten Spielklasse in Deutschland.

Auch bei den Damen ist eine TOP-Spielerin der Weltrangliste am Start. Mit der niederländischen Spielerin Milou van der Heyden konnte man für die Saison 2007/08 die Nr. 78 der Welt verpflichten.

Ein besonderes Ereignis für den SRC war die erstmalige Meldung einer Kindermannschaft in der Saison 1996/97. Sie belegte am Ende den 9. Platz. In der Saison 1997/98 belegte sie einen hervorragenden 3. Platz in der Regionalliga. Die Saison 1999/2000 wurde mit einem sehr guten 4. Platz abgeschlossen. Erst zur Rückrunde der Saison 2000/01 konnte eine Kindermannschaft gemeldet werden, die dann außer Konkurrenz mitspielte. In der Saison 2001/02 holten sich die Kinder überraschend den 3. Platz. Die Saison 2002/03 konnte nicht so gut abgeschlossen werden wie bisher. Seit der Saison 2003/04 gibt es mit dem neuen Ligasystem keine Mannschaften im Kinderbereich. Sie wurden in die Jugendliga eingebunden. Seit der Saison 2005/06 hat die 1. Jugendmannschaft u13 viermal hintereinander den Meistertitel in der Regionalliga geholt und ist damit die erfolgsreichste Jugendmannschaft in der Altersklasse u13.

Den direkten Aufstieg in die Oberliga schaffte die 1. Jugendmannschaft in ihrer ersten Saison 1997/98. Bis zur Saison 2000/01 zeigte die 1. Jugendmannschaft gute Leistung, ohne jedoch um den Meistertitel mitspielen zu können. In der Saison 2001/02 holte sich die Jugend den Meistertitel und den direkten Aufstieg in die Oberliga. Die Saison 2002/03 wurde ohne besondere Glanzpunkte abgeschlossen. Mit der Saison 2003/04 wurde ein neues Ligasystem eingeführt. Der SRC konnte dadurch sechs Jugendmannschaften in den unterschiedlichen Altersklassen melden, wobei vier in der Regionalliga und zwei in der Oberliga um Meisterschaftspunkte kämpfen. Zwei Jugendmannschaften schaffen den Sprung in die Meisterrunde und schließen jeweils mit dem 3. Platz ab. Für 2004/05 hatte der SRC fünf Jugendmannschaften gemeldet, von denen drei spielen in der Regionalliga und zwei in der Oberliga. Auch in der Saison 2005/06 hatte der SRC fünf Jugendmannschaften gemeldet. 2006/07 holte die Jugend zwei Vizetitel. Einmal in der Regionalliga und einmal in der Oberliga. 2007/08 war nicht so erfolgreich, wie die Jahre zuvor.

Mit der Qualifikation zur Deutschen-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft u17 in der Saison 2004/05 konnte man sich als Vizemeister qualifizieren und schaffte in München einen tollen 5. Platz. In der Saison 2005/09 belegte die 1. Jugend u17 belegte bei der Deutschen-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft u17 einen hervorragenden 4. Platz. 2006/07 konnte man an die Erfolge mit dem dritten Vizetitel hintereinander für die Jugend u17 anknüpfen. Bei der Deutschen wurde es wie im Jahr zuvor Platz 4. Auch in der Saison 2007/08 holte man sich zum vierten Mal hintereinander hinter dem Paderborner SC den Vizetitel und damit die Qualifikation zur Deutschen-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft u17, die diesmal in Hünxe ausgetragen wird.

Erstmals in der Saison 2006/07 spielte man in der Jugend-Euregio-Liga mit einer Jugend u13 und einer Jugend u17. Hier holte sich die Jugend u13 den zweiten Meistertitel der Saison.

In der Saison 1999/2000 wurden besonders im Jugendbereich hervorragende Leistungen geboten. Nicht nur das gute Abschneiden der Jugend- bzw. Kindermannschaft trugen mit dazu bei, sondern auch Britta Schwung, Michael Heine und Achim Newrzella, die alle für den Jugendkader-NW nominiert wurden. In der Saion 2000/01 konnte der SRC mit seinen Jugendlichen sehr zufrieden sein. Nach Michael Heine und Britta Schwung nahm auch Achim Newrzella erstmalig an der Deutschen-Jugend-Einzelmeisterschaft teil. 2001/02 war bisher das beste Jahr für die Jugend des SRC. Es konnten zahlreiche sehr gute Plazierungen bei den verschiedenen Meisterschaften und Turnieren erzielt. In der Saison 2002/03 wurden neun SRC-Jugendliche für den NRW-Jugendkader nominiert und sieben haben in 2003 an der Deutschen-Jugend-Einzelmeisterschaft in Waiblingen teilgenommen. Mit Paul Herbertz wechselt ein TOP-Jugendlicher (DSRV-Jugend-RL u19 - Position Nr. 4) zum SRC und verstärkt die Jugend und die Herren ab der Saison 2003/04. Ab der Saison 2004/05 wechselt Ann-Christine Filipowski eine TOP-Jugendliche (DSRV-Jugend-RL u17 - Position Nr. 5) zum SRC und verstärkt die Jugend und die Damen ab der Saison 2004/05. Mit Felipe Macedo Neves (BRA), Brenda Schrader (NL) und Richard Schrader (NL) spielen ab der Saison 2005/06 für den SRC und verleihen der SRC-Jugend internationales Flair. Ein großer Teil der SRC-Jugend ist im NRW-Jugendkader und im Deutschen-Kader.

Achim Newrzella ging im August 2003 für zwei Jahr nach England, um dort sein Englisch zu verbessern und um dort sehr intensiv Squash zu spielen. Er ist der erste SRC-Spieler, der quer durch Europa fährt, um an der Europäischen-Jugend-Rangliste teilzunehmen. In 2003/04 ist er in der europäischen Jugendrangliste bester Deutscher in der Altersklasse u17.

Der in 2003 wurde der NRW-Ligapokal neu geschaffen. Der SRC konnte sich unter allen Mannschaften in NRW gut behaupten und holte sich am Ende den 3. Platz. Die Mannschaft besteht aus vier Herren und drei Damen.

Auch bei Turnieren haben die Spieler/innen des SRC beachtliche Erfolge erzielt. Besonders zu erwähnen sind die Plazierungen bei den Oberhausener Stadtmeisterschaften 1997, die fest in Hünxer Hand waren. Im Herren-A setzte sich Jörg Lorberg durch, im Herren-B Stephan Guse und im Damen-A Britta Schwung. Abgerundet wurde das Ganze vom 3. Platz im Herren-C durch Michael Heine.

Weiterhin wurden sehr gute Plazierungen bei den Hünxer Open, NRW-Meisterschaften, Osterturnier, Junior Cup, NRW-Jugendmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften und Deutschen-Jugendmeisterschaften erzielt. Auch International war der SRC über seine TOP-Spieler erfolgreich. Erstmalig konnte der SRC 2000 mit Britta Schwung (Mädchen u19) und Michael Heine (Jungen u17) zwei NRW-Jugendmeister stellen. 2001 wurde bei den Senioren ü35 Jörg Lorberg und bei den Ladies ü40 Ulrike Sottopietra NRW-Meister in ihren Klassen. Bei den Herren holte sich Jörg Lorberg (Oberliga), Karin Eiting (Oberliga) und Rainer Westphal (Landesliga) bei den NRW-Meisterschaften den Titel in ihrer Spielklasse. 2002 wurden Jennifer Winkelmann (Mädchen u17), Marc Hörning (2. Bundesliga) und Achim Newrzella (Bezirksliga) NRW-Meister/in. In 2003 hat es wieder Marc Hörning (2. Bundesliga) geschafft und Stephan Guse (Landesliga). Danach folgten weiter NRW-Meisterschaften. Den größten Erfolg schaffte Britta Schwung durch den Gewinn eines Deutschen Meistertitel mit der Mannschaft des Squash-Landesverbandes NRW.

Die Teilnahme am Gelbe-Seiten-Pokal 1998 endete im ersten Anlauf mit einem hervorragenden 4. Platz in der Mannschaftswertung und 2001 belegte man beim Siemens-Team-Cup in Essen den 3. Platz.

Die größten Squash-Ereignisse für die SRC waren die Deutsche-Squash-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände 1998, die Deutsche-Squash-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft der Vereinsmannschaften 1999 und 2008, sowie die NRW-Jugend-Einzelmeisterschaft 2000.

Neben dem Squash wurde auch viel unternommen, wie z.B. ein Besuch bei Rheinfire (American Football) und auf der Kartbahn. Abgerundet wird das Ganze z.B. mit einem Sommergrillfest.

Vereinsfahrten gehören zum festen Bestandteil des Vereinslebens, wie z.B. ein Besuch in der Pfalz beim 1. SC Neustadt oder in München zum Abschiedsspiel von Thorsten Schmidbauer gegen den SC Perlach.